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Geschlossen vor 2 Jahren

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#2082 closed Fehler (wont-fix)

Einstellung "Steuer im Preis ingbegriffen vorwählen" gehört als firmenweite Einstellung in "Nummernkreise und Standardkonten"

Erstellt von: andreas.rudin@… Verantwortlicher:
Priorität: hoch Meilenstein:
Komponente: kivitendo ERP Version: 3.0.0 beta
Schweregrad: schwerwiegend Stichworte:
Beobachter: andreas.rudin@…

Beschreibung

Schön, dass es diese Feature nun gibt.

Allerdings ist es meines Erachtens am falschen Ort gelandet:

Es macht keinen Sinn und stiftet nur Verwirrung, wenn jedeR MitarbeiterIn? diese Einstellung selbst für sich setzen kann.

Das ist eindeutig eine Einstellung, die firmenweit gesetzt werden muss, siehe dazu auch den ursprünglichen Feature Request #1985 von Roman.

Das heisst, diese Einstellung muss bei System - "Nummernkreise und "Standardkonten" untergebracht werden, da dort im Moment solche firmenweiten Einstellungen zusammengestellt sind.

Wenn verschiedene Leute verschiedene Einstellungen zu diesem Feature setzen können, hat dies vermutlich ähnliche Auswirkungen wie in Bug 2011 beschrieben, nur dass dies dann nicht zur die Übergangsphase der Einführung dieses Features betrifft, sondern das Problem verewigt...

Änderungshistorie (8)

comment:1 Geändert vor 2 Jahren durch n.simon@…

Sehe ich nicht so. Es gibt regelmäßig den Fall, dass man gewerbliche und private Kunden hat, die unterschiedliche Anforderungen an die Rechungsbeträge haben (Endverbraucher müssen inkl. Mwst. bekommen, wenn nicht, ist das abmahnbar, gewerbliche "dürfen" auch ohne, bzw. dort hat sich das eingebürgert - ist zumindest in Deutschland so). Wenn schon "wo anders hin", dann als Preset zum Kunden. Aber ganz bestimmt nicht zentral, dann lässt sich dieses o.a. Problem nämlich nicht lösen.

comment:2 Geändert vor 2 Jahren durch t.heck@…

Ich denke, es geth um die Einstellung '"Steuer im Preis inbegriffen" vorwählen' unter Programm=>Einstellungen=>Persönliche Einstellungen und die Einstellung ist ja schon "global".

comment:3 Geändert vor 2 Jahren durch n.simon@…

Cool - den Schalter hatte ich nicht auf dem Schirm. Das macht es noch besser nutzbar in der Art, wie es durchaus gebräuchlich ist: Ein Mitarbeiter kümmert sich um die Endkunden, einer um die Geschäftskunden. Und das kann er/sie sich vorbesetzten. Perfekt.

comment:4 Geändert vor 2 Jahren durch andreas.rudin@…

Hallo Norbert

Ich denke, das kann so nicht funktionieren, wie du das gerne hättest:

Die Vorwahl *muss* meines Erachtens aus programmtechnischen Gründen firmenweit gesetzt werden, denn bei den einzelnen KundInnen? habe ich in den Stammdaten ja die Möglichkeit für 3 verschiedene Einstellungen bei "Steuer im Preis inbegriffen vorwählen":
1) verwende Benutzereinstellungen
2) ja
3) nein

In der Datenbank ist das ein ja/nein-Wert, der aber auch keinen Eintrag haben kann (was der Einstellung "verwende Benutzereinstellungen" entspricht).

Wenn nun der eine Mitarbeiter eine andere Einstellung für diesen Wert hat wie der andere, so wird beim gleichen Kunden je nachdem von welchem Mitarbeiter er gerade bearbeitet wird, entweder eine Rechnung mit oder eben ohne Steuer im Preis inbegriffen erzeugt, was ja definitiv nicht passieren sollte.

Ich plädiere deshalb dringend dafür, diese Einstellung auf firmenweit zu setzen.

Je nachdem ob eine Firma mehr PrivatkundInnen? oder mehr GeschäftkundInnen? betreut, muss die Einstellung dann entsprechend gesetzt werden.

Ich werde das Feature aber in den nächsten Tagen mal noch mit zwei Mitarbeitenden mit unterschiedlichen Einstellungn konkret testen und berichte dann, was das im Moment für Auswirkungen hat.

comment:5 Geändert vor 2 Jahren durch n.simon@…

Letztendlich entscheidet sich alles am Schalter unter der Rechnung. Der muss da auch sein, denn ich habe mal Geschäftskunden, mal Endverbraucher. Zumindest geht mir das so. Wo es dafür womöglich eine Voreinstellung gibt, ist mir persönlich egal, denn kontrollieren muss ich es sowieso und dieser eine Klick bringt mich nicht um - ärgerlich wäre allerdings, wenn ich es da nicht ändern könnte, sondern erst mal rausfinden müsste, wo ich denn jetzt bitte die erforderliche Schalterstellung für diese eine Rechnung setzen muss.

Fakt ist: Wenn du es zentral machst und du hast beide Kundentypen, wird die Voreinstellung für einen Mitarbeiter gut, für den anderen schlecht sein. Dann ist aber die "scheiß Konfiguration" schuld. Das gilt analog für die Einstellung direkt am Kunden - die muss nämlich nicht zwingend immer gleich sein.
Kann der Mitarbeiter es sich selbst einstellen, hat er es in der Hand, seine erforderlichen Abläufe zu optimieren.

Letztendlich hängt es massiv von der Arbeitsweise des Anwenders ab, welche der angebotenen Methoden für ihn in der jeweiligen Situation die günstigsten sind. Ein verbindliches "Richtig" gibt es dafür imo jedenfalls nicht.

Wenn es dich glückseelig macht, kannst du natürlich noch eine zentrale Voreinstellung einbauen, die dann der Benutzer überschreiben kann (Voreinstellung, ja, nein), am Kunden ergänzen wir das dann (Voreinstellung, Benutzereinstellung, ja, nein) und am Ende ist das Kreuzchen unter der Rechnung fallweise trotzdem falsch.

comment:6 Geändert vor 2 Jahren durch roman.karuschka@…

So, jetzt noch mein Senf dazu...
Ich denke Nosi hat Recht, die Praxis laesst sich mit den aktuellen Optionen ziemlich gut abbilden. Die Kundeneinstellung sollte bei Widerspruechligkeit die Usereinstellung aushebeln.

Usereinstellung beeinflusst Anlage neuer Kunden und Angebots-/Auftrags-/Rechnungserfassung wenn Kunde keine Einstellung hat.
Kundeneinstellung wenn nicht neutral beeinflusst Angebote/Auftraege/Rechnungen? und ueberschreibt dann ggfs vorhandene Usereinstellungen.
Eine firmenweite Einstellung waere ggfs von Interesse um beim Anlegen neuer User den einen oder anderen Wert vorzubelegen, aber vergleichsweise trivial.

Davon abgesehen gibt es aber ein anderes Problem, denn in den Stammdaten ist nur ein einziger Preis eingetragen, und der wird wahlweise mal als Bruttopreis und mal als Nettopreis genommen. Der private Endverbrauche zahlt also fuer einen Artikel der mit 10 EUR eingetragen ist 10 EUR brutto (ca 8,40 EUR netto). Wenn ich dem naechsten gewerblichen Kunden dann eine Rechnung ausstelle, kommt die Steuer stattdessen on top, sprich 10 EUR + 1,90 EUR. Dort liegt evtl das eigentliche Problem begraben. Das kommt einer Strafzahlung fuer gewerbliche Kunden gleich.

Die Stammdaten (Waren/Dienstleistungen?) braeuchten zwei Felder, eines fuer den Brutto- und eines fuer den Nettowert, die beiden ggfs mit einem Javascript verknuepft(?) damit das Beschreiben des Einen auch direkt das Andere updatet/neu berechnet und beide sollten als Variablen dann spaeter in Rechnungen zur Verfuegung stehen.

comment:7 Geändert vor 2 Jahren durch m.bunkus@…

  • Lösung auf wird-nicht-behoben gesetzt
  • Status von new nach closed geändert

comment:8 Geändert vor 2 Jahren durch n.simon@…

Die Berechnung des PReises ist sicherlich ein Problem - allerdings braucht es dafür imo kein zweites Feld. Der Steuersatz ist doch bekannt, daraus lässt sich das ableiten. d.h. bei Gebrauch des Schalters muss die Ust. in die Stückpreise und Zeilensummen reingerechnet werden. Womit sich die Aufgabenstellung allerdings wesentlich verlagert. Bisher war es nur eine Checkbox wg. Bequemlichkeit, jetzt reden wir von deutlich komplexerer Funktionalität, die dranhängt.

Ich löse das momentan durch Rechnen im Stückpreisfeld (*1,19), geht natürlich noch bequemer ;)

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