Erstellt vor 5 Jahren

Zuletzt geändert vor 4 Jahren

#1383 closed Fehler (fixed)

Dienstleistungen in Stammdaten und Lager

Erstellt von: roman.karuschka@… Verantwortlicher: p.reetz@…
Priorität: normal Meilenstein:
Komponente: kivitendo ERP Version: 2.6.2 unstable
Schweregrad: Verbesserung Stichworte: Stammdaten
Beobachter: s.schoeling@…

Beschreibung

Die bisher vertretene Linie zum Thema "Dienstleistungen und lager" ist wohl die, dass man Dienstleistungen ja nicht wirklich lagern kann. Entsprechend hat sich hier eine gewisse ungleichmaessige Programmierung ergeben, einige Entwickler schliessen Dienstleistungen prinzipiell vom Lager mit Extra-Pruefungen aus, Andere behandeln Waren und Dienstleistungen gleich.

Fuehrt unter anderem zu folgenden Kuriositaeten:

Das Seriennummern-Feature ist in den Warenberichten (Stammdaten) als Suchoption verfuegbar, bei den Dienstleistungen hingegen im selben Bereich nicht. Das EAN-Code-Feld hingegen ist bei beiden verfuegbar.

Dienstleistungen lassen sich ueber Lieferscheine einlagern, nicht jedoch ueber Lager\Einlagern, da dort nur Waren akzeptiert werden.

Tatsaechlich soll dies hier eher ein Plaedoyer fuer die Freigabe des Lagerfeatures auch fuer Dienstleistungen werden, denn es gibt in mehreren Geschaeftsbereichen durchaus gute Gruende auch Dienstleistungen zur besseren Kontrolle des Ein- und Ausganges in "virtuelle Lager" schicken und daraus entnehmen zu koennen.
In solchen Faellen sorgen externe Unternehmen fuer bestimmte Dienstleistungen. Ich gehe jetzt mal zur Verdeutlichung beispielhaft von einer groesseren Menge kleiner Einzeldienstleistungen aus, z.B. einer Firma wie blau.de, die Mobilfunkdienste einkauft und weiter verkauft.
In LX ist der Einkauf z.B. von einer Datenflat ein einzelner Artikel, die Datenflat offensichtlich eine Dienstleistung. Nicht physisch lagerbar.
Hier lohnt sich der Einsatz eines virtuellen Lagers und des Seriennummernfeatures (oder der Chargennummer) um die einzelnen eingekauften Dienstleistungen (die ja immer mit einer Rufnummer/SIM-Karte verknuepft sind) beim Eingang auseinanderzuhalten und genau nachzuverfolgen, was davon noch berechnet werden muss (noch auf Lager liegt) oder schon abgerechnet wurde (bereits ausgelagert).
Weitere typische Faelle waeren IT-Dienstleistungen, massenhafte Reparaturen durch einen Subkontraktor (Dritte) etc etc

Einen Vorteil aus der Einschraenkung von Lager- und Seriennummernfunktionen auf physische Waren kann ich hingegen nicht erkennen. Nur der EAN-Code, der wirklich bei Dienstleistungen verfuegbar scheint, macht in dieser Form genau dort keinen Sinn :-)
Aber das Feld laesst sich sicherlich gut fuer anderen Dinge missbrauchen ;-)

Änderungshistorie (1)

comment:1 Geändert vor 4 Jahren durch s.schoeling@…

  • Lösung auf fixed gesetzt
  • Status von new nach closed, s.schoeling@linet-services.de geändert

Besprochen mit Moritz und Jan, klingt sinnvoll. Ist implementiert in 2bc081d8f636bf558b7f3eb8bb9e4e99d45e6ca1. Sollte ich was vergessen haben, mach den Bug bitte nochmal auf.

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